Spezialisierter mobiler Palliativ Dienst (MPD)


Spezialisierter mobiler Palliativ Dienst (MPD)
Palliative Care-Netzwerk Region Thun
Militärstrasse 6, 3600 Thun
Tel. 033 226 50 90, Montag bis Freitag 8-17 Uhr
mpd@palliativecare-thun.ch, www.palliativecare-thun.ch

Erreichbarkeit
Für Grundversorger: Pikettdienst 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr

Für Patienten, Angehörige sowie für Patienten-Anmeldungen:
Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr


Der MPD unterstützt die Grundversorgung im ambulanten- sowie im stationären Langzeitsetting. Menschen mit einer fortschreitenden, lebensbedrohlichen Krankheit und einer instabilen Krankheitssituation oder einer hochkomplexen Behandlung und Pflege sollen den Zugang zur spezialisierten Palliative Care haben. Das Ziel davon ist, Betroffene, wenn immer möglich, am Ort ihrer Wahl bis an ihr Lebensende würdevoll und selbstbestimmt zu begleiten und ihre Lebensqualität zu fördern.

Das MPD-Team ist ein interprofessionelles Team und besteht aus diplomierten Pflegefachpersonen mit einer Weiterbildung in Spezialisierter Palliative Care oder Onkologie, sowie Ärztinnen und Ärzte mit Facharzttitel Innere Medizin mit Schwerpunkt Palliative Care FMH und/oder Facharzttitel Medizinische Onkologie FMH mit Weiterbildung und Erfahrung in Spezialisierter Palliative Care.
Das Pflegeteam arbeitet montags-freitags. Nachts und an Wochenenden sowie Feiertagen steht ein Pikettdienst zur Verfügung. Die Ärzteschaft leistet den Hintergrunddienst und ist rund um die Uhr für das Pflegeteam erreichbar.

Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringenden
Der MPD ist ein Angebot des Vereins Palliative Care-Netzwerk Region Thun – in enger Kooperation mit dem Spital Thun und der Spitex-Region-Thun AG. Das MPD Team arbeitet eng zusammen mit den regionalen Spitex-Organisationen, stationären Langzeitinstitutionen, Hausärztinnen und Hausärzte, Spitäler, sowie mit weiteren Leistungsanbietern, zum Beispiel: Spezialfachdienste, Seelsorge, Freiwillige, Sozialdienste und viele andere.

Angebot für Grundversorger
Für Spitex-Organisationen, freiberufliche Gesundheitsfachpersonen,
Hausärztinnen und Hausärzte, Alters- und Pflegeheime, Organisationen für Menschen mit Beeinträchtigung und der Suchthilfe, Spitäler ohne spezialisiertes Personal in Palliative Care.
  • Beratung und Support vor Ort oder am Telefon
  • Symptomkontrolle
  • Entscheidungsfindung
  • Unterstützung vor Ort bei komplexen Behandlungstherapien
  • Unterstützung bei der Erfassung des Netzwerkes und dessen Koordination
  • Durchführung von Pflegevisiten
  • Erstellung von Betreuungspläne
  • Teilnahme oder Organisation und Moderation von Rundtischgesprächen
  • Unterstützung bei Spitalaustritten in komplexen und
  • instabilen Krankheitssituation
  • Begleitung von Patienten und Angehörigen in der Krise und bei der Trauer
  • Schulungen von Teams im Fachgebiet im Fachgebiet Palliative Care
  • Fallbesprechungen
  • Qualitätszirkel
Angebot für Patientinnen und Patienten und Angehörige
  • Beratung zur regionalen Versorgung in der Palliative Care
  • im Auftrag der Grundversorger, Behandlung und Begleitung von Patienten und Angehörigen in spezialisierter Palliative Care

Finanzierung
Die Krankenkassen (obligatorische Grundversicherung) übernehmen einen Teil der Pflegekosten. Die Kostenbeteiligung der Patientinnen und Patienten beschränkt sich auf den Selbstbehalt, die Franchise und die Patientenbeteiligung.
Der dreijährige Modellversuch des Kanton Berns wird von der Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion (GSI) finanziert und übernimmt in dieser Zeit die übrigen Kosten des MPD`s.

Einzugsgebiet

  • Thun
  • Niedersimmental
  • Obersimmental-Saanen